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Delhi

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Wir sind gut angekommen und haben uns auch schon ziemlich eingelebt hier in Dehli.

Es ist alles ganz anders hier, und immer ein Abenteuer! Die Lastwagen haben mich beeindruckt, die sind mit lauter Schnickschnack über und über beschmückt, die Tuktuks (kleine töfflitaxis) sind witzig zum mitfahren, jedoch beinahe lebensgefährlich!!! Dieser Verkehr sowieso, keine Regel - doch eine: horn please!!!! Jeder huupt, dauernd, auch wenn's gar nicht nötig wäre!!!

Nie im Leben würde ich mich in's Delhi-Verkehrs- Chaos wagen, nur als Fahrgast!!! Das Essen ist sehr gut, wir probieren alles aus, auch wenn wir nicht wissen was es ist! Der Kaffee ist zum schreien, der Tee sehr fein. Die Menschen hier sind herzlich auf ihre weise, das Tibeter-Viertel, wo wir ein Hotel gefunden haben, ist sehr ruhig, ein Segen nach dem Hauptstadt-Rummel...

 

Delhi steht als Symbol sowohl für das alte als auch für das neue Indien…

Mit seinen überfüllten Strassen, Hochhäusern und Tempeln, Festungen, Moscheen und kolonialen Herrenhäusern wirkt Delhi (ca. 10 Mill. Einwohner) auf den ersten Blick verwirrend und faszinierend zugleich. Es braucht eine ganze Weile, um sich hier zurechtzufinden und seinen Weg um Busse, Lastwagen, Autos, Mopeds, Rikschas, Kühe, Ochsenkarren, Handwagen und gelegentlich sogar berittenen Elefanten zu bahnen. An beinahe jeder Ecke präsentieren sich ungewöhnliche Kontraste: Geschäftsmänner in Anzug Krawatte diskutieren mit traditionell gekleideten, orthodoxen Hindus, Moslems, Gruppen junger Einheimischer strömen in Bars und Discos, Schlangenbeschwörer mit einem Turban auf dem Kopf entlocken ihren geschwungenen Flöten hypnotisierende Töne, Gelehrte schwingen dogmatische Reden, während Sadhus ihre chillums rauchen und zerlumpte Bettler um eine kleine Spende um ein Essen bitten. Die unglaublich vielen Facetten der Stadt wirken weniger einschüchternd, wenn man weiss, dass sie sowohl geografisch als auch historisch gesehen aus sieben geschichtlich überlieferten Städten besteht, die zu verschiedenen Zeiten errichtet wurden; das von den Briten erbaute New Delhi bildet quasi die achte Stadt.

Qutb Minar-Komplex

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Die ersten Bauwerke des moslemischen Indiens, bekannt unter der Bezeichnung Qutb Minar-Komplex.

Heute findet sich hier eines von Delhis berühmtesten Wahrzeichen: der spitz zulaufende, rote Sandsteinturm des Qutb Minar. Inmitten von Ruinen strebt er über 70 m in den Himmel und ist mit herrlichen Ornamenten und Koranversen verziert. In früheren Zeiten galt der Turm als eines der «Wunder des Orients», das auf der Rangliste gleich nach dem Taj Mahal kam. Der Historiker John Keay hingegen gab den Kommentar ab, der Turm habe unglücklicherweise eine starke Ähnlichkeit mit einem Fabrikschornstein.